Freiburger Geschichte und Geschichten aus Freiburg

Löwenapotheke um 1935

Aufnahme der Löwenapotheke am Bertoldsbrunnen. Das genaue Aufnahmedatum ist leider nicht bekannt, muß aber zwischen 1931 und 1945 liegen, da dort noch der Schriftzug der Zeitung „Der Alemanne“ zu sehen ist, die eben nur in diesem Zeitraum existierte.

„Der Alemanne“ war eine von den Nationalsozialisten herausgegebene Tageszeitung und führte den Untertitel „Kampfblatt der Nationalsozialisten Oberbadens“.

Kleine Geschichte der Löwenapotheke:

Die Löwen Apotheke in der Kaiser-Joseph-Straße 205 wurde bereits im Jahr 1662 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Einst trugen die Medikamente noch Namen wie „Kongo-Pillen“, „Antineuralgie-Tabletten“ und „Wurzeltod“. Diese seltenen Schätze stehen teilweise noch heute in unserem Antiquitätenfenster zur Erinnerung an längst vergangene Zeiten. 1944 wurde das Haus während des Zweiten Weltkriegs völlig zerstört. Erst 1954 war es dem Vater des jetzigen Inhabers, Apotheker Ludwig Walter, möglich, am alten Ort wieder zu eröffnen. 1990 erfuhren die Räume dann eine Komplettrenovierung durch dessen Sohn, Manfred Walter. So wurde die Löwen Apotheke zu einem modernen Beratungs- und Verkaufszentrum. Inzwischen sorgt mit Michael Walter auch die nächste Generation für frischen Wind. Genau wie seinen Vater motivieren ihn treue und zufriedene Kunden.

Gesehen auf http://www.loewen-apotheke-freiburg.de/

Löwenapotheke_Freiburg_vor_1900

4 Kommentare

  1. Ralf NeuserRalf Neuser

    Sieht alles gemütlicher aus ! Gegensatz zu heute

  2. Nicola HippNicola Hipp

    Schade dass man diese wunderschönen Häuser durch charmlose, glatte und geschmacksneutrale ersetzt hat..!!! 🙁

  3. Martina AmbsMartina Ambs

    das war ein tolles haus

  4. Alp Ist-FrAlp Ist-Fr

    Ob die LA damals auch schon ein beliebter Treffpunkt war …? 🙂

Schreibe einen Kommentar