Freiburger Geschichte und Geschichten aus Freiburg

Grether Fabrik Freiburg 1982

Aufnahme der Grether Fabrik, Im Grün, Freiburg aus dem Jahre 1982

Grether_Fabrik_Im_Grün_Freiburg

Die Geschichte des Grether-Areal im Überblick gibt es hier: http://www.syndikat.org/gw/index.html

Zur Firma Grether ist bei Wikipedia folgendes zu lesen:

Das Unternehmen Grether & Cie. aus Freiburg in Baden-Württemberg bestand von 1873 bis 1951 und betrieb eine mechanische Werkstatt mit einer Metallgießerei. Von Grether & Cie. wurde das erste Feuerwehr-Kraftfahrzeug der Welt gebaut.

Grether & Cie. wurde 1873 gegründet und betrieb eine mechanische Werkstatt mit angeschlossener Metallgießerei. In der Gießereihalle wurde eine Schmelzanlage zur Herstellung von Graugussprodukten betrieben. Zum Betrieb gehörten auch eine Gussputzerei und eine Handformerei, die sich in einer Zwischenhalle befanden. Des Weiteren wurden dort ein Schmiedeofen sowie eine Härterei betrieben. Außer einer Schmiede existierten auf dem großen Betriebsgelände noch eine Wohnung; eine Kernmacherei und eine Modellschreinerei waren in einem Lagerhaus untergebracht. Es gab auch noch ein dazugehöriges Kesselhaus. Hergestellt wurden in dem Betrieb vor allem Schlauchkupplungen, Hydrantenwagen, Löschmaschinen, Pumpen und Dampfmaschinen. Es wurden Rohmaterialien aus Messing, Stahl, Kupfer, Blei und Zinn verarbeitet. Die Firma hatte um 1900 etwa 100 Mitarbeiter.

Auf der Gewerbe- und Industrieausstellungen in Villingen wurde im Jahr 1910 die Maschinenfabrik Grether & Co mit der goldenen Medaille ausgezeichnet.

Im Jahr 1944 wurde die Gießereihalle nach einem verheerenden Bombenangriff geschlossen. Unterlagen waren bei dem Angriff vernichtet worden, die Eisengießerei in der sogenannten Gießereihalle wurde aufgegeben.

Im Jahr 1951 wurde auch die in der Maschinenhalle befindliche Grether & Cie. Maschinenfabrik geschlossen.

 

Das erste Feuerwehr-Kraftfahrzeug der Welt mit einem Verbrennungsmotor wurde von Grether & Cie. im Jahr 1902 entwickelt und gebaut. Den Motor lieferte die Gasmotoren-Fabrik Deutz in Köln. Der Feuerwehr-Lastkraftwagen besaß ein schmiedeeisernes Fahrgestell und erreichte 18 km/h. Der mit Benzin bzw. Spiritus betriebene Zweizylinder-Motor leistete 15 PS und hatte eine magnet-elektrische Zündanlage. Das Feuerwehrfahrzeug wurde an den Hinterrädern angetrieben; dort war auch der Motor eingebaut, der mittels einer Reibungskupplung zwischen Fahr- und Pumpenbetrieb umgeschaltet werden konnte. Die Führerstände und die Bedienelemente befanden sich vorne und hinten am Fahrzeug, wo sich jeweils zwei Feuerwehrleute als Besatzungen befanden.

4 Kommentare

  1. Olaf JoubertOlaf Joubert

    Handelt es sich um das fahrzeug, welches bei der berufsfeuerwehr aufgehoben wird?

  2. Historisches FreiburgHistorisches Freiburg

    Wenn ich den Bericht richtig gelesen hatte ist das ein altes, aber nicht das erste Fahrzeug. Müsste ich nochmal nachsehen.

  3. Olaf JoubertOlaf Joubert

    Ich meine, der wagen bei der bf ist ebenfalls von 1902…

  4. Jürgen HalfingerJürgen Halfinger

    Ja das kenne ich, das bleibt

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