Freiburger Geschichte und Geschichten aus Freiburg

Schlagwort Archiv: Historisches Freiburg

Der Freiburger Stadtgarten in den 1960er

Der Freiburger Stadtgarten in den 60er.
Entstanden ist der Stadtgarten infolge der „Oberrheinischen Gewerbeausstellung“ von 1887, die noch auf dem Karlsplatz, dem ehemaligen Exerzier- und Messplatz, stattgefunden hatte. Noch 1887 wurde der Stadtgärtner Schmöger mit der Planung und dem Bau desselben beauftragt. Der Park war schon 1888 fertiggestellt und eröffnet, bis 1911 kostete er sogar Eintritt[.
Zur ursprünglichen Ausstattung gehörten ein Aquarium, Musikpavillon, Springbrunnen und ein Kinderspielplatz. Außerdem gab es ein Gehege mit einer Rhesusäffin namens Änne, die heute ausgestopft im Museum Natur und Mensch zu sehen ist.
Ab 1889 kamen noch Gelände am westlichen Schlossberg hinzu, die als Waldpark angelegt wurden. Als Folge des Ersten Weltkriegs wurde die Pflege deutlich vernachlässigt, so dass das Gelände von 1920 bis 1924 neu gestaltet wurde. Bis beim Luftangriff auf die Stadt (Operation Tigerfish) die Konzerthalle und der Park zerstört wurden, blieb der Park in dieser Form. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtgarten wieder in Stand gesetzt. Dies begann 1948 mit der Verfüllung der Bombenkrater und der Räumung der Wege; diese teilweise Wiederherstellung geschah im Rahmen der „Badischen Industrie- und Gewerbeausstellung“. Ab 1952 wurde der Park dann vollständig wiederhergestellt und 1953 sogar nach Norden auf das Gebiet der ehemaligen Festhalle (s.u.) erweitert. 1967 wurde er am Südrand etwas verkleinert, um Platz für den Bau des Leopoldrings zu schaffen. In den 1960er Jahren wurde dann die Schlossberg-Seilbahn zum Restaurant Dattler gebaut, die schon 1914 geplant gewesen war.

Berthold Schwarz Foto um 1920

Berthold Schwarz Foto um 1920
Auf dem Freiburger Rathausplatz findet sich ein achtseitiger Brunnen von Josef Alois Knittel. Er besteht aus gelbem Sandstein und wird von einer Statue von Berthold Schwarz gekrönt. Darauf finden sich folgende Worte:

„dem Doctor, Alchimist und Erfinder des Schießpulvers errichtet im Jahre 1855 zum Gedächtniß der fünften Säkularfeier“

Die Stadt wollte das Denkmal ursprünglich schon 1851 errichten und hatte es bereits zum Preis von maximal 1650 Gulden. ausgeschrieben. Die Angebote von Ignatz Michel und von Ludwig Hügle aus Heimbach lagen knapp darüber, wurden aber nicht angenommen, da die beiden als „gewöhnliche Steinhauer“ betrachtet wurden. Die Stadt wollte jedoch das Denkmal von Knittel schaffen lassen, der dafür ganze 2700 Gulden berechnete und es dann von seinem Schüler Joseph von Kopf ausführen ließ.
Text Wikipedia

Turmstraße Freiburg

Turmstraße Freiburg Foto etwa um 1920

Die Turmstraße ist eine kleine Straße in der Altstadt von Freiburg, die den Rathausplatz mit dem Rotteckring verbindet. Während auf der Südseite der Turmstraße alte Häuser sich aneinander reihen, steht an der Nordseite die Gerichtslaube, Freiburgs ältester Ratssaal. Zudem befindet sich in der Turmstraße die Zunftsstube und das Narrenmuseum der Breisgauer Narrenzunft.