Er ist, wie der schwedische Religionshistoriker Ake V. Ström hervorhebt, der „Sohn der Erde – Jarðar burr“ oder „Jarðar sunr“ (Lokasenna 58, Þrymskviða 1 und Haustlǫng 14) und wird in der Folge von diesen Menschen als erdverbunden und mit der Fruchtbarkeit von Feld und Flur unmittelbar eng in Bezug stehend gedacht und empfunden. [36][37], Auffällige Parallelen bestehen außerdem zwischen den Dialogen Thors mit Odin im Hárbarðslióð und jenen Indras mit Varuna in den Rigveden. Kirchliche Verbotsschriften, wie zum Beispiel die in Kurzform bezeichneten Indiculien, untersagen den neubekehrten Menschen den gewohnten und tradierten Kult und die darin enthaltenen Opfer an Donar. [113][114], „Thor ist ein Gott, zu dem der heidnische Germane in all seinen Handlungen Zutrauen hat, dessen Hilfe er immer gewiss ist, der treue Freund, der ihn durch das ganze Leben begleitet und unter dessen Hammerzeichen er die letzte Ruhe findet.“. Hij was een god van de vruchtbaarheid en de donder. Unsicher: Friedrich Kluge, Elmar Seebold: Snorri Sturluson: Skáldskaparmál Kap. In abweichender Version gelangen beide an Land, nachdem Thor dem Hymir eine Ohrfeige gegeben hat. Berlin 1970, Band 2, S. 152. Auffallend ist die zweisilbige Namensform im kontinental-germanischen Bereich, wohingegen in der nordischen Form der Name nur einsilbig ist. Schlangenkampf,[34] den der Donnergott austrägt. Die altnordische Literatur zeichnet ein deutliches Bild von Thor in den sogenannten „Thorsmythen“. [10][11][12] Vom gemeingermanischen *Þunraz wird gesagt (analog zu Zeus), dass dessen Donner dem Fahren eines Wagens über ein Gewölbe gleicht (ags. Es kommt aber noch schlimmer. torsdag) ist nach Donar bzw. Thor im Norden, oder Donar bei den kontinentalen germanischen Völkern, ist „der Donnerer“ (Nomen Agentis), ursprünglich als Gattungsname „der Donner“ (Appellativum) (altsächsisch Thunaer, altenglisch þunor, althochdeutsch Donar, altniederländisch Donre, altnordisch Þórr von urnordisch þunraʀ „donnern“). De overige begrippen zijn volgens ons aardig om te weten. Thor ergreift seinen Hammer, um die Schlange zu erschlagen, doch der vor Angst erschütterte Hymir durchtrennt die Schnur. „Thor praesidet in aere, qui tonitrus et fulmina, ventos imbresque serena et fruges gubernat. [109] Ein Amulett aus Sigtuna bezieht sich ebenfalls auf den Kampf Thors mit den Riesen. [38] Die meisten anthropomorphen Züge teilt Thor mit Indra hinsichtlich dessen, wie sie ihre Haare und ihren Bart tragen. Thor erhält drei Aufgaben von dem König. Tacitus beschreibt im Kapitel 9 seines Werkes Germania, einem Überblick über die Religion der Germanen, zumindest die religiösen Verhältnisse, welche aus der Rheinlage der Germania inferior heraus den Römern bekannt waren. Grundsätzlich muss der Aussagewert des Mythos vom nachweisbaren Aussagewert des religiösen Kultes getrennt betrachtet werden, insbesondere beim schriftlichen Quellenbefund. Ake V. Ström sieht in diesen Weiheformeln und gleichlautenden literarischen Motiven ein deutliches Anzeichen für die besondere Fruchtbarkeits- und Schutzfunktion Thors. Wie in den angelsächsischen Glossen wird Donar hier in lateinischer Form „Jovem, Jovis“, also Jupiter. Aus der Nennung des Herkules lässt sich Donar ableiten, obwohl der germanische Name erst durch Runeninschriften aus der Zeit der Völkerwanderung verifizierbar ist (Nordendorfer Runenfibel) und andere spätere Quellen Donar zu Jupiter stellen. Ein Amulett mit der Darstellung des Thorshammers im nordgermanischen Raum bzw. Hij groeide uit tot een enorme man, bijna een reus, met dezelfde kracht, en zijn hamer Mjöllnir maakte hem nog sterker. Grab von Kivik), weshalb sie als göttliche Wesen gedeutet werden. [108] Andere Bildsteine greifen den Hrungnirmythos thematisch auf, indem sie das dreizackig-verwinkelte Hrungnir-Herz in szenischen Motiven zeigen und somit dadurch indirekt die mentale Präsenz Thors bei den Menschen verdeutlichen. Thor Im Anschluss daran gelangt Thor, nunmehr mit begleitender Gruppe, zur Burg des Königs Utgartloki (Außenwelt-Loki Herr über Dämonen), der ihn durch gezieltes Demütigen bzw. Tijdens Ragnarök zal Thor, Jormungandr doden en omgekeerd. Zur Reling riss rüstig der Wurm, den giftglänzenden, der Gatte Sifs; mit dem Hammer hieb auf des Haares Berg Walvaters Sohn dem Wolfsbruder.“, In der Ragnarök findet Thor wie die meisten anderen Asen sein Ende, bezeichnenderweise durch die Midgardschlange. Weihesteine und Münzen aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert tragen lateinische Inschriften, die Donar gewidmet waren. [9] Der Kampf, den Indra führte, ist atmosphärisch durch Blitz und Donner dargestellt. Furchtbar fährt Thor auf seinem Wagen daher, rollend, donnernd, über den Wolken, gezogen von den Ziegenböcken; doch noch schrecklicher ist er, wenn er seinen Kraftgürtel Megingjarder umschnallt, der ihm doppelte Kraft verleiht, und wenn er mit seinen Eisenhandschuhen den Hammer Mjölnir fasst und zermalmend unter seine und der Götter Feinde tritt. Tiefergehende Aussagen zum von den Christen so betitelten „germanischen Heidentums“, insbesondere zu Donar/Thor als primärer Figur und zu dem ihn betreffenden Kult und Ritus seitens der Dedikanten, der germanischen Verehrer, lassen sich wegen der hauptsächlich klerikal geprägten Quellen des frühen Mittelalters nicht machen. Sein Lieblingssohn ist Magni, der ihm unter allen an Mut und Stärke am ähnlichsten ist. Als kind al was hij sterk, en daarnaast moeilijk opvoedbaar. Solche Orte finden sich vor allem in Dänemark, England, Island, Norwegen und Schweden. So schreibt ihm der Historiograph etwa die Steuerung von Wind und Regen zu. In dem Landnámabók (Kapitel 73) wird berichtet, wie der erste Siedler zur Bestimmung des idealen Siedlungsplatzes eine hölzerne Hochsitzsäule „öndvegissúlur“ mit geschnitztem Thorsbild („þar var skroinn á Þórr“) in das Küstengewässer warf und nachforschen ließ, wo diese Säule angelandet war. [5][6] Thor/Donar fungierte für die zur See fahrenden Völker als Gewitter- und Wettergott und war in weiterer Funktion innerhalb der bäuerlichen germanischen Gesellschaft Vegetationsgottheit. [92][93][94][95], „En Óðin ok þá höfðingja tólf blótuðu menn, ok kölluðu goð sín ok trúðu á lengi síðan. [28] Wird Thors Wagen von Böcken gezogen, so sind es bei Tarhunna Stiere und bei dem vedischen Indra rötliche oder falbe Pferde. [99][104][105] Edith Marold sieht in den Inschriften des 9. und 10. Thor at een hele os, acht zalmen en alle lekkere hapjes voor de vrouwen, en gooide er drie horens mede achteraan. Sein Schluck sei aber so stark gewesen, dass daraus die Ebbe entstand. Nun bemüht seine Gegnerin ihre Kräfte, und bald muss Thor geschlagen in die Knie gehen. Bei der südnorwegischen Örtlichkeit „Torshov gård“ bei Hamar in der Provinz Hedmarken lag ein Tempelheiligtum, das Thor geweiht war und von der ansässigen bäuerlichen Bevölkerung im Sinne der ihm von diesen Menschen zuerkannten Funktion genutzt wurde. ... Als we het over de Noordse mythologie hebben dan hebben we het ook over de Noormannen en de Vikingen. Für keine andere Gottheit wurden der Anzahl nach so viele Kenningar gedichtet und insbesondere adjektivische Heiti ersonnen. Der langobardische Gelehrte Paulus Diaconus erwähnt in einem Gedicht über den dänischen König die Götter „Waten“ und „Thonar“. Sogleich ergriff ich meinen Hammer und schlug sie beide tot, und das Volk dieses Landes blieb dabei, mich um Beistand anzurufen, wenn es not tat, bis du, König, alle meine Freunde vernichtet hast, was wohl der Rache wert wäre!“ – Dabei schaute er auf den König zurück und lächelte bitter, indem er sich so schnell über Bord stürzte, als wenn ein Pfeil ins Meer schösse, und niemals sahen sie ihn wieder.“. Die Schlange beißt an, fühlt ihre Verletzung und schlägt so hart an, dass Thor, die Schnur in den Händen haltend, auf die Reling des Bootes schlägt und seine Götterkraft sich derart verstärkt, dass seine Beine den Bootsrumpf durchstoßen und er auf dem Meeresgrund steht, wo er sich weiter gegen den Zug der Schlange stemmt. [59], Helmut Birkhan[60] wies im Zusammenhang der germanischen Wochentagsbenennung darauf hin, dass sich gerade aus der Gleichung Jovis/Jupiter = Donar und deren Altertümlichkeit ableiten lässt, dass Donar im kontinentalen Bereich der Germania vermutlich eine Vorrangstellung innehatte. De tekst is beschikbaar onder de licentie. [106], Bildsteine sind dann sicher auf Thor zu beziehen, wenn eine Kombination mehrerer vorliegender Merkmale eine Identifikation ermöglicht. Eine oft zitierte und kommentierte Passage schildert die Verspeisung der den Wagen Thors als Gespann ziehenden Ziegenböcke und deren Wiederbelebung (siehe Thors Böcke). Auflage. Es stellt sich die alte Frau Elli zum Ringkampf, und der Gott versucht sie mit allen Kräften ins Wanken zu bringen, vermag es aber nicht. Thor erschlägt sie mit seinem Hammer, wankt aber neun Schritte zurück und ertrinkt dann in den Giftströmen, die das Untier ausspeit. In die Spätphase beziehungsweise in die Übergangszeit zur Annahme der christlichen Religion gehört der aufkommende Brauch, den Thorshammer zu tragen, als ein bewusster Akt in Analogie zum Tragen des Kruzifixes. Dort errichtete man die neuen Hofstellen und baute für Thor einen neuen Tempel („gerði þar hof mikil ok helgaði Þórr“). Jahrhunderts mit dem Weihebezug eine späte Neubildung paganer Religiosität unter christlichem Einfluss. [50] Dieter Timpe betrachtet es durch die kompositionelle Stellung dieser Hercules-Erwähnung in Kap. Hij is de zoon van Odin en Jörd en staat vooral b… Niflheim, het rijk der nevelen Niflheim of Nifleheim is in de Noorse mythologie één van de negen werelden verbonden door de levensboom Yggdrasill. Beispielsweise werden in Handschriften Orte wie „Þunres lēa“ (lēa, lēah in der Bedeutung von Hain) oder „Þunorslēge“ sowie „Þunrēs feld“ genannt, moderne Entsprechungen finden sich in „Thundersley“ in Essex und „Thundersfield“ in Surrey. Jedoch lassen die Artefakte gewisse Rückschlüsse auf die besonderen Anlässe beziehungsweise Umstände durch beispielsweise dargebrachte Waffenopfer zu. Freya gerät allerdings in große Wut, als Loki ihr dies erzählt. Deze pagina is voor het laatst bewerkt op 8 mei 2020 om 18:47. Hij is de zoon van Odin en Jord en de kleinzoon van Borr. „[…] end ec forsacho […] Thunaer ende Uuoden ende Saxnote ende allum them unholdum“, „[…] und ich entsage […] [dem] Donar und Woden und Saxnot und allen Unholden.“. Þónarr „donnern“, ai. Für die hauptsächlich nordwestnordisch-skandinavischen schriftlichen Quellen (Edda, Saga, Skaldik) aus Island und Norwegen gilt ebenfalls das Problem der Christianisierung in der Überlieferung, die filtergleich zwischen ungebrochener Religiosität der „heidnischen Zeit“ und einer getreuen Darstellung der religiösen Praxis in Kult und Ritus lag. tanyu „donnernd“, ags. He is the most famous Norse deity. Utgartloki fordert Thor auf, seine Götterkraft unter Beweis zu stellen, indem er diese Kraft offen anzweifelt. Er bestimmte, dass er sich dort auf Island ansiedeln wolle, wo Thor sie an Land kommen ließe … Er nahm Land im Süden des Fjordes … Danach suchten sie das Land ab und fanden, dass Thor an einem weiter nach dem Meer zu gelegenen Vorgebirge … mit den anderen Pfeilern an Land gekommen war. Oktober 2008 in. [110], „Thor weihe (oder verfluche) dich, der Herr der Riesen.“, In die auslaufende heidnische Zeit fällt die Besiedlung Islands. 24 herleiten lässt: „Óðinn á iarla, þá er í val falla, enn Þórr á þræla kyn.“, „Das Knechtsvolk hat Thor, doch die Könige Odin, die da fallen im Feld.“, Gleichwohl finden sich in einigen skaldischen Gedichten zentrale mythische Themen, die mit Thor verbunden sind und zeigen, wie populär diese waren. Rudolf Simek, „Thor vie disse runer“ - „Thor heilige diese Runen“ steht auf dem, In Anbetracht der disparaten und problematischen Quellenlage und der fachwissenschaftlichen Bewertung (Simek, Vorwort, Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum, Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, runeberg.org: Schwedisch etymologisches Wörterbuch, Runenprojekt der Uni Kiel – Deutungen der Runenfiebel Nordendorf 1. Beide reisen, als Braut und Magd verkleidet, zu Thrym. [17], Der Wochentag Donnerstag (englisch thursday, dän./ schwed. Auflage. Das Herz im Leib lachte da Thor, als der hartgemute den Hammer sah: erst traf er Thrym, der Thursen König; der Riesen Geschlecht erschlug er ganz.“. In zahlreichen skandinavischen Felszeichnungen und Abbildungen in Steingräbern sind männliche Figuren zu finden, die einen Hammer oder vielmehr Äxte (Doppeläxte) bzw. “Freya heeft acht dagen niets gegeten of gedronken, zo opgewonden was ze over de reis naar reuzen land,” verklaarde Loki. Jahrhunderts, einer Abschwörungsformel vom tradierten paganen Glauben, wird Donar in angelsächsischer Transkription als Thunaer zusammen mit anderen Göttern erwähnt. In angelsächsischen Glossen klerikaler Herkunft wird Þunor als „Jovem Þuner“, „Jupiter Þuner“ sowie „Þor“ und „Þūr“ bezeichnet. Hervorstechend ist hier seine Fehde mit den Riesen. Die Altgermanisten und Runologen Klaus Düwel und Wolfgang Krause deuteten hingegen die Wendung Logatore als Ränkeschmied(e), Lügensprecher. Abweichend davon wird wigi auch von der germanischen Bedeutung *wīʒan[67] für Kampf abgeleitet, also als Kampf-Donar in der übertragenen Bedeutung. November 2020 um 20:00 Uhr bearbeitet. [33], Eine weitere Gemeinsamkeit mit anderen indogermanischen Mythen ist der Drachen- bzw. Im Litauischen und Lettischen ist dies der Gewittergott, der ebenfalls kultisch mit der Eiche in Verbindung steht.[45]. [98] In diesen Tempeln oder an anderen sakralen Orten wurden Thor laut den Quellen der Sagaliteratur beschnitzte Pfähle geweiht und Votivgaben dargebracht. Auf dem Runenstein von Altuna aus der schwedischen Region Uppland, dem nordenglischen Gosforth-Kreuz sowie auf dem jütländischen Steinblock in der Kirche von Hørdum in Thy und auf dem gotländischen Bildstein „Ardre VIII“ ist die unten beschriebene mythische Szene abgebildet, in der Thor hammerschwingend mit der Midgardschlange kämpft. Es besteht die Möglichkeit, dass hier in Bezug auf Donar anstatt einer Weiheformel ein christlicher Bannspruch aus der Zeit des Religionswechsels vorliegt, der die damit verbundene Zugehörigkeit zum nun christlichen Gott belegt. Daarom werd hij opgevoed door twee bliksemgeesten, Vingir en Hlora. [88] Odin als höchsten Gott zu verehren war in Skandinavien vor allem eine höfische Sitte der spätheidnischen skaldischen Versdichtung im 9. und 10. Auffällig ist das häufig zitierte Motiv des Kampfes Thors mit der Midgardschlange und den Riesen (Geirröðr-Mythos) in der skaldischen und eddischen Poesie, deren religiöse und besonders mythische Bedeutung oben herausgehoben wird („Herkunft und indogermanische Parallelen“). Dies liegt in der Mitte zwischen dem Visurgis und den Hügeln und zieht sich in ungleichen Krümmungen hin, je nachdem die Ufer des Flusses zurücktreten oder Bergvorsprünge sich vorschieben.“, Von solchen Heiligtümern beziehungsweise heiligen Hainen, die einer „männlichen“ Gottheit geweiht waren, ist neben dem Stammesheiligtum der Semnonen, ebenfalls von Tacitus (Germania Kap. Dennoch gab es durchaus Entwicklungen und Veränderungen, besonders in der römischen Kaiserzeit und in der Epoche der Völkerwanderung bis zur Wikingerzeit in Skandinavien. In Schweden, Norwegen und Island überwiegen sie im zahlenmäßigen Vergleich alle anderen theophoren Ortsnamen. [32] Im indogermanischen Vergleich ist festzustellen, dass die dem Thor/Donar verwandten Donnergottheiten zwischen Axt, Hammer und Keule variieren. „Dáðir dolga Þrúdar“ wird von Klaus Düwel übersetzt mit: „Der Baum der Thrud der Kämpfe“ oder „Göttin der Kämpfe“ und bedeutet übertragen der „Kampf-Baum“, eine Umschreibung für den Krieger. [68][69] Heinrich Beck befürwortet anhand der nordischen gleichlautenden Formeln die Deutung als Weihe-Donar, demgegenüber befürwortet Rudolf Simek die Form als Kampf-Donar und lehnt die Weihedeutung ab. Nach Rudolf Simek weist dies neben den starken Familientraditionen besonders auf die massive Thorverehrung im Ursprungsland Norwegen hin. Þrúðr ist die Tochter Thors Thrud, und in diesem textlichen Zusammenhang stellt die Wendung eine Kenning (poetische Umschreibung) dar. „Segia mun ec til nafns míns, þótt ec secr siác, oc til allz øðlis: ec em Óðins sonr, Meila bróðir, enn Magna faðir, þrúðvaldr goða; við Þór knáttu hér doma. Jupiter geweiht (lateinisch dies Iovis, davon auch französisch jeudi, rumänisch joi, spanisch jueves, italienisch giovedì) und wurde mit der Übernahme der ursprünglich babylonisch/ägyptischen 7-Tage-Woche[18] durch die Germanen dem lateinischen Begriff nachgebildet. Aus der Zeit der Christianisierung der nordwestlichen Regionen Skandinaviens treten deutliche Formen von Synkretismus auf, in denen die tradierte Anhänglichkeit an Thor besonders in Not- und Gefahrensituationen gegenüber dem formal bekannten christlichen Glauben in den Vordergrund gelangt. Thor, wütend, sich so getäuscht zu wissen, greift nach seinem Hammer, und in diesem Augenblick befinden sie sich alle auf einer weiten Ebene. Het onweer werd veroorzaakt door zijn wagen, waarmee hij door de hemel reed. Thor bestückt den Haken einer Angelschnur mit einem Ochsenkopf als Köder. Er ist der Sohn von Odin und Jörd (der Erde), seine Ehefrau ist die schöne goldhaarige Sif, mit der er eine Tochter, Thrud (Kraft), hat. Leget Mjöllnir der Maid in den Schoß! Diese Keule kehrt wie Mjölnir, der von dem Zwerg Sindri gefertigte Hammer Thors, nach dem Wurf in die Hand des Gottes zurück. Thor of Donar, dondergod uit de Noorse mythologie Thor, Thonger of Donar is een belangrijke god in de Noorse mythologie. Belangrijk statistisch begrip. Der Begriff Himmel geht auf eine indogermanische Wortwurzel zurück, die „Stein“ oder „Amboss“ bedeutet. Iuppiter tonans, Zeus, der keltische Taranis nutzten als Waffe den steinernen Donnerkeil, der durch den Blitzstrahl vom Himmel zur Erde geworfen wurde. Die Vorstellung eines hammerschwingenden, wagenfahrenden Wetter-/Donnergottes ist ein uraltes Gottesbild; der hethitische Tarḫunna wird identisch geschildert als wagenfahrende, mit einem Hammer beziehungsweise mit einer Keule attributierte Gottheit. [47] Tacitus zog Parallelen zur Figur des Hercules für den vergleichenden römischen Betrachter vermutlich auf der Grundlage, dass er bei Thor gleiche Wesensmerkmale erkannte. [73], „Loga†ore, Wodan [und] Donar, [gebt] göttlichen Schutz der Leubwinia!“, „Loga†ore W¿dan W³g(i)†onar (A)wa (L)eubwini“, „Loga†ore (=Ränkeschmied) – W¿dan – W³gi†onar (=Weihe-ðonar) – Awa [und] Leubwini [schenken]“, „Wodan [und] Wigiþonar (=Kampf-Þonar) [zürnen] dem Logaþor (=der die Lüge Wagende: Loki)“, Die Namensform Donars in Verbindung mit einer funktionalen Weihung beziehungsweise die Identifikation der Gottheit mit dieser Eigenschaft für die Menschen im alemannischen Spektrum findet sich in Skandinavien zur Wikingerzeit in runischen Inschriften für die dortigen Kulturen bestätigend. Thor benannt. [56] Beispielsweise berichtet Titus Livius über eine Schlacht im Jahre 179 v. Chr. Der Kult um Wodan/Odin verdrängte nach einer Annahme von Teilen der Forschung, von Süden nach Norden wandernd, den alten Himmelsgott Tyr, dem auch Thor zumindest in der skaldischen Poesie untergeordnet wird, und nahm schließlich die höchste Stellung ein. 2. [13] Blitz und Donner künden das Nahen Thors in der nordischen Mythik. In spätheidnischer Zeit gewann Thor für die Wikinger, also die Gruppen von Nordgermanen, die auf Beutefahrt gingen, zusätzlich einen kriegerischen Aspekt beziehungsweise eine funktionelle Bedeutung. „anarr guð þeira er Júpiter, er Þórr kallðr“, Das wohl bekannteste dem Donnergott geweihte Heiligtum war die Donareiche (im Text: „robur Iovis“) bei Fritzlar in Nordhessen, die Bonifatius im Jahre 725 fällen ließ. Ihnen kommt bei der Typologisierung Thors besondere Bedeutung zu, da sie ein Bindeglied darstellen zwischen den vorwiegend paganen Vorstellungen und denen der hochmittelalterlich-christlich beeinflussten Poetik und Prosa. [89], „Wenn sie (die Normannen) auf Beutezüge und Heerfahrten auszogen, pflegten sie früher zu opfern, im Dienst an ihrem Gott Thur.“, Thor waren Tempel, Quellorte und Haine geweiht; Ortsnamen, die auf Thors Namen zurückgehen, sind noch heute in Gebrauch. „Caesar transgressus Visurgim indicio perfugae cognoscit delectum ab Arminio locum pugnae; convenisse et alias nationes in silvam Herculi sacram ausurosque nocturnam castrorum oppugnationem. (Germaans: Donar) In de Noord-Europese mythologie de zoon van Odin en Fjorgyn. […] Si pestis et fames imminent Thor idolo libatur …“, „Thor hat den Vorsitz in der Luft, er lenkt Donner und Blitz, gibt Wind und Regen, heiteres Wetter und Fruchtbarkeit. Wichtige Beiträge hat die Ortsnamenforschung über den gesamten germanischen Sprachraum ergeben, da sie – mit Abstrichen und Vorsicht – auf ehemalige Kultorte schließen lässt, die Donar/Thor geweiht waren. Ammianus Marcellinus berichtet, dass bei der Schlacht von Adrianopel im Jahr 378 die Goten ebenfalls durch ein Gewitter zerstreut wurden. Von einem dieser ersten Siedler Thorolf Mostrarskegg, der ein großer Opferer („blótmaðr mikill“) und Verehrer von Thor war („trúði á Þórr“), wird in der Saga berichtet, nachdem er ein Orakel befragt hat:[111], „Viele seiner Freunde entschlossen sich mit ihm zur Fahrt. Het onweer werd veroorzaakt door zijn wagen, waarmee hij door de hemel reed. Daraus erschließt sich der gemeingermanische Gottesname *Þunaraz. [77] Neben den Ortsnamen und archäologischen Quellen und den damit in Verbindung stehenden Kulten und Mythen zeigen auch nachwirkende Wendungen in der altenglischen Literatur, dass die gemeingermanischen Vorstellungen vom Gott von den Angelsachsen geteilt wurden. 'Das Singen des Paian geht auf den Mythos von Apollon und dessen siegreichem Kampf mit Python zurück. [35] Eine weitere mythische Analogie zwischen Thor und Indra findet sich im Hrungnirmythos.