Freiburger Geschichte und Geschichten aus Freiburg

Monatliches Archiv: September 2017

Die Fischerau. Foto etwa 1920 …

Die Fischerau. Foto etwa 1920
Die Fischer, welche der Gasse Fischerau ihren Namen verliehen haben. Gerber und Fischer haben sich also den Gewerbebach geteilt und so war es unumgänglich, dass sich die wasserverschmutzenden Gerber am Bachlauf unterhalb der Fischer ansiedelten.
Gerberau und Fischerau gehören beide zur sogenannten Schneckenvorstadt. Dieser Name stammt angeblich von den schneckenförmigen Wendeltreppen, die früher an einigen Häusern angebracht gewesen waren. Bei einer anderen Version bezieht sich der Name auf ein neben dem Schneckentor gelegenes Gasthaus an der Ecke Kaiser-Joseph-Straße und Adelhauserstraße, das „Zum Schnecken“ hieß.

Turmstraße Freiburg

Turmstraße Freiburg Foto etwa um 1920

Die Turmstraße ist eine kleine Straße in der Altstadt von Freiburg, die den Rathausplatz mit dem Rotteckring verbindet. Während auf der Südseite der Turmstraße alte Häuser sich aneinander reihen, steht an der Nordseite die Gerichtslaube, Freiburgs ältester Ratssaal. Zudem befindet sich in der Turmstraße die Zunftsstube und das Narrenmuseum der Breisgauer Narrenzunft.

Der Bertoldsbrunnen um 1920

Der Bertoldsbrunnen, Foto um 1920,
befindet sich an einem der zentralsten Punkten der Stadt, nämlich auf der Kreuzung der Salz- und Kaiser-Joseph-Straße. Schon seit dem frühen 19. Jahrhundert war es Handels- und Treffpunkt der einstigen Freiburger Einwohner.

Heute führen an dieser Stelle nahezu alle Straßenbahnlinien der Freiburger Verkehrs AG zusammen.

Bis zum zweiten Weltkrieg zierte noch der Fischbrunnen von 1806 die Kreuzung. Jedoch wurde er durch den Bombenangriff zerstört und man stellte eine Kopie auf der Nordseite des Münsters auf.

Den Fischbrunnen ersetzte man durch den Bertoldsbrunnen, der aber letztendlich ebenfalls am 27.November 1944 von einen Luftangriff durch Bomben vollständig zerstört wurde.
Eine Nachbildung wurde abgelehnt und somit ein zeitloses, abstraktes Denkmal verwirklicht.
Es ist den Herzögen von Zähringen, Gründern und Herren von Freiburg gewidmet. Der etwa vier Meter hohe Steinsockel im flachen Wasserbecken wird von einem abstrakten Reiterstandbild bekrönt.